Jahreshauptübung 2013

Jahreshauptübung 2013 in Gelobtland

Punkt 12.54 Uhr unterbrach die Sirene die Samstagmittag ruhe in Gelobtland. Dreimal heulte das Ungetüm auf. Vier Minuten später war von weitem das Martinshorn der Feuerwehr zu hören. Kurz darauf bog der MTW und TSF-W/Z der Freiwilligen Feuerwehr Gebirge um die Ecke. Blaulicht flackerte auf. In den nächsten Minuten kamen Kameraden aus Lauterbach, Niederlauterstein und Lauta an. Vier Löschfahrzeuge, vier Mannschaftstransportwagen und ein Gerätewagen, der unter anderem mit Schläuchen beladen war, fanden sich nach und nach ein. Dicker Rauch quoll aus dem Keller des Tourismuszentrums. Gegenüber war ein Schaulustiger gegen einen Stromkasten gehämmert. Auf ein Pappschild aufgemaltes Feuer züngelt aus dem Motorraum. Schnell hatten die Feuerwehrleute erkannt, dass sie zu einer Übung ausgerückt waren. Dennoch waren alle mit vollem Einsatz dabei. Während ein Teil der Truppe die etwa 500 Meter lange Schlauchleitung vom Abwasserkanal des Rätzteiches legten, suchten Männer mit Atemschutzausrüstung nach vermissten Personen. Wieder andere kümmerten sich um den schwer verletzten Schaulustigen im Pickup. Rasch wurde der Hausmeister verletzt aufgespürt, gerettet und versorgt. Auch die Jugendgruppe im Oberschoss konnte problemlos über das noch nicht verrauchte Treppenhaus evakuiert werden. Das Deutsche Rote Kreuz wurde angefordert. Nach Absprache mit der Leitstelle mussten sie jedoch nicht an der Übung teilnehmen. "Im Ernstfall wären die Retter unbedingt vor Ort notwendig gewesen, das gilt auch für das Marienberger Tankfahrzeug", so der Einsatzleiter Roberto Jahn. Letzterer hätte als Wasservorrat gedient. "500 Meter Schlauch sind eine ganz schön lange Strecke. Die aufzubauen dauert", so der Gebirger Wehrleiter. Das Problem stellt sich an vielen Stellen, nicht nur in Gelobtland. "Damit muss man leben", meint der Fachmann. Alle Kräfte griffen wie Zahnräder in einem Getriebe ineinander. Genau 13.31 Uhr hieß es Wasser halt und zurückbauen. "Die Jungs haben sehr gut gearbeitet, ich habe eigentlich nichts auszusetzen", sage Roberto Jahn. Schon seit vielen Jahren rücken die vier Wehren zur gemeinsamen Jahresübung aus. Dabei wechseln sich die Wehren mit der Organisation ab.

Text von Jan Görner

Eingesetzte Kräfte:

FF Gebirge: TSF-W/Z und MTW mit 15 Kameraden

FF Lauterbach: LF 8/6 und MTW

FF Niederlauterstein:
TSF-W/Z, SW 2000 und MTW

FF Lauta: TSF-W/Z und MTW


Bilder von Jan Görner und Hendrik Jahner:






Wasserentnahmestelle wurde am Vortag durch zwei Kameraden an der Bach unterhalb des Rätzteiches errichtet






















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